Samstag, 11. Januar 2014

Harrachov 2014: Skilanglauf TrainingsBlock


Die Skifliegerhochburg Harrachov im Norden Tschechiens bot mir auch in diesem Januar - trotz widriger Wetterverhältnisse - etliche Skilanglaufkilometer... 

Die SkiflugSchanze von Harrachov... noch ohne Schnee, aber im März Schauplatz der WM
Der erste Grundlagenblock ist mit 27 Stunden in einer Winterwoche gesetzt. Satte 20 Stunden auf Skilanglaufbrettern, umrahmt von intensivem Kraft- und Athletiktraining.
... für die Kraft der Mitte
Der "spinnt" doch!
Die morgendlichen "Brötchen"-Läufe und lockeres Pedalieren auf dem Spinningbike ließen mich nie vergessen, dass alle Passion im Grunde dem Triathlon gilt, allein das Schwimmen durfte dem SchneeSport zu liebe außer Acht gelassen werden. Die Arme merke ich trotzdem ganz ordentlich, strammer Stockeinsatz machts möglich ;-)
Grenzgang: Skilanglauf im Nahe gelegenen Sklarska Poreba/Polen, Skilanglauf-WeltcupOrt am 18. Januar 2014
Blick von den Loipen auf die Alpinhänge von Harrachov

Sonntag, 29. Dezember 2013

Sportlicher Jahresabschluss mit Tempo: Spiridon SilvesterRun!

Heute klang mein Jahr 2013 beim Spiridon Silvesterlauf über 10km sportlich aus... mit einer Endzeit von 38:39min bin ich damit zufrieden und sage läuferisch "BYE BYE 2013, war schön mit dir!!!" 

Alles weitere im kommenden Jahr, definitiv!!!

Samstag, 28. Dezember 2013

Alles neu macht der Dezember: Kick OFF Saison 2014!

BYE BYE OFF SEASON!!!
Alle Jahre wieder... starte ich im Dezember in die neue Saison. Dieses Jahr mit dem Nikolaus Duathlon in Frankfurt (Run 5km, Bike 22,5km, Run 2,5km) und einer Skifortbildung Alpin (als Regenaration nach dem ersten Wettkampf der neuen Saison sozusagen ;-) Als erstes Ergebnis der neuen Saison verbuche ich einen 15. Gesamtplatz und die Bronzeplatzierung in der Alterklasse M35. Leider habe ich nach dem ersten Run über 5km (18:23min) die erste Radgruppe verpasst und hab mich auf der ersten Runde ganz schön abstrampeln müssen. Danach lief es dann wieder besser. Der zweite Run tat dann trotzdem ordentlich weh, so soll es sein! Hat Spaß gemacht, genau so wie das Skifahren im Stubaital! 
Mit dem Trainingsplan fürs neue Jahr ging es am Montag, den 9. Dezember los! Seitdem pendel ich - unterbrochen von einer ordentlichen Erkältung, die mich fast eine Woche "schachmatt" setzte - mit Umfängen zwischen 10 und 14 Stunden voran. Neu sind dynamische Stabi-/Kraftübungen, das Schwimmtraining kommt intensiv daher... allein, kein Skilanglauf bisher auf Grund mangelnder Schneehöhen, pfui! So eben habe ich einen Schwimmblock beendet, 15km in vier Einheiten... Thema: Willkommen im Tal der Monotonie, verwirklicht mit z.B. 80x50m, ab alle Minute... oder zwei Tage später 30x100m, usw!
Achja, mein Saisonhighlight: Am 6. Juli starte ich erneut beim IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONCHIP in der guten Stadt FFM! Ansonsten legt meinem Team die Regionalligasiason eine Bürden auf, die es zu meistern gilt, kurzum: Da hab ich Bock drauf! Die zweite Mannschaft wird auch Hilfe benötigen, also: We're here to rock the Water, the Streets, the Running shoes!

Naja, und: Dieses Jahr klingt sportlich beim Spiridon Silvesterlauf über 10km aus... Mal schauen, was nach der Erkältung noch drin ist im Tank!?

In diesem Sinne: We are Triathlon! 

Donnerstag, 31. Oktober 2013

OFF SEASON!!!

Saison liegt hinter mir... Hintenraus ging mir beim FFM-Marathon - traditionell - etwas die Luft aus! Am Ende kam ich nach 3:09:32h in der Festhalle an... Die großen Rennen gabs mit der neuen Halbmarathon-Bestzeit (1:23:46h) und dem Sieg beim 5km-Rennen (17:55min) im Niddapark/FFM mal wieder in der Marathonvorbereitung. Eine zufriedenstellende Mitteldistanz (1,9km - 90km - 21,1km in 4:48h) beeendete bei der Challenge Tirol in Österreich eine lange TriathlonSaison 2013!!! Jetzt öffne ich mir ein Bier... und denk mal nicht an meinen LieblingsSport (mal sehen, wie lange das anhält ;-) 


Mittwoch, 23. Oktober 2013

Läuferherbst = Leserherbst!!! Heute: Der Absurde Held

Als leidenschaftlicher Verfechter von unnützen Tätigkeiten wie stundenlangem "Laufen", "Radfahren", herrje am Ende sogar "Schwimmen", kurzum: unser aller liebste Dreifaltigkeit called Triathlon... muss dieser Held allemal einen stimmungsvollen Ausruf voller Pathos wert sein dürfen...

Der Ausdauersportler schlechthin, beschrieben im "Mythos des Sisyphos".
Einige Auszüge, www. inarcadia.org

Die Götter hatten Sisyphos dazu verurteilt, einen Felsblock unablässig den Berg hinaufzuwälzen, von dessen Gipfel der Stein kraft seines eigenen Gewichts wieder hinuterrollte. Sie meinten nicht ohne Grund, es gäbe keine grausamere Strafe, als unnütze und aussichtslose Arbeit. [...]
Es ist nicht schwer zu verstehen: Sisyphos ist der absurde Held. Ebenso sehr aufgrund seiner Leidenschaften wie seiner Qual. [...] sein Hass auf den Tod und sein leidenschaftlicher Lebenswille haben ihm die unsagbare Marter eingebracht, bei der sein ganzes Sein sich abmüht, ohne etwas zu vollenden. Das ist der Preis für die Leidenschaften dieser Welt. [...] So sehen wir nur, wie ein angespannter Körper sich anstrengt, den gewaltigen Stein anzuheben, ihn hinaufzuwälzen und mit ihm wieder und wieder einen Hang zu erklimmen; wir sehen das verzerrte Gesicht [...] Schließlich ist nach dieser langen Anstrengung [...] das Ziel erreicht. Und nun sieht Sisiphos, wie der Stein innerhalb weniger Augenblicke in jene niedere Welt hinabrollt, aus der er ihn wieder hoch auf den Gipfel wälzen muss. Er geht in die Ebene hinunter [...] Diese Stunde, die gleichsam ein Aufatmen ist und ebenso zuverlässig wiederkehrt wie sein Unheil, ist die Stunde des Bewusstseins. In diesen Augenblicken, in denen er den Gipfel verlässt [...] ist er seinem Schicksal überlegen. Er ist stärker als sein Fels. [...] Wenn der Abstieg an manchen Tagen von Schmerz, so kann er doch auch von Freude begleitet sein.  [...] Man entdeckt das Absurde nicht, ohne in Versuchung zu geraten, irgendein Handbuch des Glücks zu schreiben. [...] Darin besteht die verborgene Freude des Sisyphos. [...] Es gibt kein Licht ohne Schatten, und man muss auch die Nacht kennen. Der absurde Mensch sagt ja, und seine Anstrengung hört nicht mehr auf. [...] er findet, dass alles gut ist. Dieses Universum [...] kommt ihm weder unfruchtbar noch wertlos vor. [...]        
Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Albert Camus - Der Mythos des Sisyphos, S.141ff

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Läuferherbst - Update: Offenbacher Mainuferlauf & Bestzeit in Essen

Nachdem ein Großteil des Teams sich am 12. Oktober die Nacht um die Ohren gehauen hatte, um Tim Stutzers abschneiden beim Iroman Hawaii mitzuverfolgen, schleppten Julia Ertmer, Joanna Tywcynski, Katharina Kreit, Florian Brosch, Jürgen Metzler und Marco Weisbecker ihre müden Leiber zum Offenbacher Mainuferlauf. Jeder unserer Truppe tat dies aus einer anderen Motivation heraus. Für Julia, Flo und Marco sollte der "10er" eine tolle Saison 2013 beenden. Auch Jürgen trat über 10km an, jedoch mit der Zielsetzung, einen letzten schnellen Testwettkampf vor dem nahenden Frankfurt-Marathon zu absolvieren. Auf diesen bereitet sich auch Joanna vor, sie wählte jedoch den Halbmarathon als letzten Test. Katharina befindet sich im läuferischen Formaufbau, weshalb sie die 5km in Angriff nahm. 
Trotz der "kurzen" Nacht, kamen die Orber gut in ihre Rennen, allein Marco schied verletzungsbedingt aus. Mit Platz 2 für Julia (10km > 39:50min) und Platz 6 für Joanna Tywcynski (21,1km > 1:32:38h) konnten sich unsere Mädels besonders in Szene setzen. Flo beendete sein Rennen in flotten 35:54min (Platz 13), Metzler folgte in 37:46min (Platz 20) Katharina beendete die 5km in 28:12min. 
Fernab vom Mainufer kämpfte unser neues Vereinsmitglied Nina Vabic bei ihrem Saisonfinale, dem Essen-Marathon, um eine neue Bestzeit und eine Topplatzierung. Sensationell lief Nina in der Fabelzeit von 2:51h auf den zweiten Gesamtrang im Frauenfeld! Mit dieser Zeit hätte sie sogar den Männervereinsrekord von Dieter Freund gebrochen! Der Vereinswechsel steht jedoch erst zum neuen Jahr an, so dass alle männlichen Läufer nochmal eine Schippe draufpacken können, um den Vereinsrekord nicht an eine "schnelle Dame" abtreten zu müssen. Auf jeden Fall ein tolles Ergebnis für Nina: Chapeau!!!

Dienstag, 8. Oktober 2013

Läuferherbst - Update: Topergebnisse von Ertmer, Brosch und Metzler

Bei diversen Läufen in der Region setzten unsere "nimmersatten" Athleten Julia Ertmer, Katharina Kreit, Florian Brosch und Jürgen Metzler Ausfrufezeichen in der Läuferszene.
Beim "VULL WAT MANNS LOOP" am 29. September in Horbach, einem Crosslauf des Laufwerks Gelnhausen, siegte Florian Brosch souverän. "Es war eine riesen Schlammschlacht, die riesen Spaß gemacht hat!", meinte der Sieger über die lange Strecke (18km).

 
Katharina Kreit bestritt die kurze Distanz (6km), wurde in ihrer Altersklasse sechste und hatte noch genug Zeit, Florians Erfolg zu bejubeln.
Am 03. Oktober machten sich Julia Ertmer und Jürgen Metzler auf, beim Lauf gegen das Vergessen in Frankfurt/Ginnheim die nächste "Tempospritze" über 5km zu setzen. Gesagt, getan. Heraus kam ein lupenreiner Doppelsieg des Läuferpaares.


Metzler siegte in 17:55min, Ertmer dominierte das Frauenfeld in 18:54min und war damit sogar drittschnellster Läufer in der Gesamtwertung. Mit dieser Vorbelastung in den Beinen ging es nur zwei Tage später zum Halbmarathon nach Hanau/Rodenbach. Sowohl Ertmer und Metzler verbesserten bei strömendem Regen ihre Bestzeiten über die 21,1km. Auf dem 4-Runden-Kurs legten die beiden die erste Runde zusammen zurück. Ertmers ärgste Konkurrentin ging Metzlers Tempoverschärfung auf der zweiten Runde mit und sollte dies später bereuen.


Ertmer dagegen lief "ihr" Tempo und zog einen großen Pulk männlicher Läufer hinter sich und dem Führungsfahrrad her. Mit einem Kilometerschnitt von unter 4 Minuten pro Kilometer beendete Metzler in 1:23:46 Std. sein Bestzeitrennen. Damit erreichte er im stark besetzen Feld den 14. Gesamtrang. Ertmer folgte kurz darauf in 1:26:01 Std. mit ebenfalls neuer persönlicheer Bestzeit.

 
Das Frauenrennen hatte die Bad Orberin damit souverän gewonnen. "Diese Bestzeit ist eigentlich ein schöner Saisonabschluss. Anders ist dieses Ergebnis aber auch ein Ansporn für ein gutes Marathonrennen in Frankfurt", grübelt Ertmer und hält sich einen Start beim Frankfurt Marathon am 27. Oktober nach wie vor offen. Die Form für starke Leistungen bei der "Königsdisziplin" des Laufsports über 42,195km stimmt bei den beiden vom TV Bad Orb allemal.

Nach der Hawaii-Nacht des Teams kommenden Samstag, bei der alle unserem IRONMAN-WM-Starter Tim Stutzer die Daumen drücken, folgt tags darauf beim Mainuferlauf in Offenbach über 10km der letzte Formtest vor dem Marathon. Neben Ertmer und Metzler haben auch Joanna Tywczynski und Marco Weisbecker ihre Starts beim Mainuferlauf angekündigt.