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Dienstag, 16. August 2011

My Ironman Germany 2011

Jetzt komme ich dann doch noch dazu, meine Gedanken zu meinem Saisonhighlight 2011 festzuhalten. Seit dem 1. Dezember 2010 habe ich mich auf dieses Rennen vorbereitet, 34 Wochen strukturierten Trainings, sage und schreibe 6 vorbereitende Triathlonwettkämpfe, diverse Laufveranstaltungen, ein Trainingslager in der Emilia-Romagna (Italien), zwei verlängerte Trainingswochenenden in Regensburg und Roth, etliche „gezählte Kacheln“ im Schwimmbecken, Unmengen Asphalt, die unter mir hinweg rauschten und viele Kilometer in meinen Laufschuhen.
Die kleine Faktensammlung kann exakt mit diesen Zahlen aufwarten (Zeitraum 1.12.10 bis 24.07.11):


Trainingszeit total: 559 Std. (entspricht 16:45:00 Std. im Wochendurchschnitt)
Schwimmkilometer: 255km
Radkilometer: 5420km
Laufkilometer: 1500km
Skilanglauf: 450km
Athletiktraining: 60 Std.


All diese Zahlen geben sicherlich Auskunft über den immensen Aufwand, den ich betrieben habe und lassen manchen Hobbysportler wohl kopfschüttelnd abwinken. Über Motivation und Hintergründe schweigen diese Zahlen jedoch. Was treibt mich an? Wie gelingt es, sich 34 Wochen auf einen Triathlonwettkampf vorzubereiten?

Die Anwort kann nicht das Gefühl sein, das man hat, wenn man irgendwo als 225. (AK Platz 38) von 2500 Athleten am Römerberg ins Ziel läuft. Platzierungen sind es nicht! Es geschafft zu haben, ja, die jubelnde Menge zu spüren, allemal. Soziale Anerkennung, logo! Aber kann dies die Motivation von Grunde auf nähren? Das reicht nicht. Das alleine kann es nicht sein!
Die Verbesserung einer bestehenden Bestzeit, der eigenen, schon eher. Der Kampf gegen den Metzler, der auf dieser Distanz schon mal unterwegs war, der Kampf gegen das eigene „alte“ Ego, dieser Kampf spornt sicherlich an. Aber dieser Ansporn birgt sehr große Gefahren! Wenn der „Run“ auf die Bestzeit das einzige ist, was die Motivation begründet, so kann dies doch arg nach hinten losgehen. Und dabei ist die Gefahr, dass das eigene Ziel durch leistungsmäßiges „Versagen“, durch schlechte Tagesform, nicht erreicht wird, noch das geringste Übel. Viel eher kann einem der Wettergott alles vermiesen und Bestzeiten vor lauter Naturgewalt zum Absurden abdriften lassen.
In meinem Falle ist es eindeutig, was all die genannten Motivationsfetzen als übergeordnete Triebfeder umschließt: Es ist die Freude am Bewegen... Und zwar generell, bei jeder Trainingseinheit während der 34 Wochen der Vorbereitung. Es ist das, was sich vor vielen anderen Menschen als Wust - unvorstellbar zu bewältigender Aufgaben sportlichen Treibens -aufbäumen würde. Das Wissen um eine solch große Aufgabe schafft bei mir keine Unruhe, nein, es schafft Struktur und letztlich die Motivation, die mich nur allzu gerne schwimmen, radeln und laufen lässt. Und es ist nicht der Wettkampftag selbst, der mich befriedigt. Nein, das Rennen ist das "I-Tüpfelchen", der Abschluss, die Krönung eines langen Weges. Die erste Laufeinheit zum Vorbereitungsstart am 1. Dezember des vergangenen Jahres ging exakt am 24. Juli 2011 um 16:50:21 Uhr zu Ende. Mein Ironman Germany 2011 dauerte in Wahrheit nicht 9:50:21, sondern 559 Stunden. Diese Zahl scheint weit entfernt von „Bestzeit“, und ist doch die beste Zeit, die ich haben konnte! Jede Stunde davon war eine Erfüllung! Keine Zeit kann besser sein... Von daher doch: "BESTZEIT"! Ein Triathlon Urgestein hat neulich gesagt: „Ich liebe es mir den Arsch aufzureißen für eine Sache, die sau viel Kohle kostet, aber im Grunde genommen nichts bringt.“ Damit hat er Recht, der gesamtgesellschaftliche Nutzen der Bestrebungen eines einzelnen Triathleten darf mindestens als geringfügig eingestuft werden. Sicherlich könnte man sich vorbildlicher für einen gesamtgesellschaftlichen
Zusammenhang ins Rampenlicht bringen als mit einem Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, dessen Verfechter überdies noch als individualisert und einzelkämpferisch erscheinen. Für den einzelnen Menschen selbst jedoch, kann das tägliche Sporttreiben, das Schwimmen, Radfahren und Laufen, ein so intensives, Sinn stiftendes Element der Lebensgestaltung sein, das ihm sehr wohl eine nicht zu unterschätzende Bedeutung beigemessen werden darf. Wie groß der persönliche Nutzen letztlich ist, wenn hintereinander und in vollem Tempo 3,8km geschwommen, 180km Rad gefahren und danach 42,195km gelaufen werden... wie sinnvoll und mit welchem Nutzen behaftet dieses konkrete Beispiel des Triatlhon ist, das fragen sich Heerscharen von Zuschauern bei jedem IRONMANrennen erneut. Für mich ist dies schlichtweg nichts anderes, als das, was ich tagtäglich als sinnvoll empfinde und woraus ich einen großartigen Nutzen für mein Leben ziehe: Schwimmen, Radfahren und Laufen!

P.s.: Dieses Jahr erlebte ich am 24. Juli den kältesten Sommertag meines Lebens. Der Wettergott war kein Radfahrer an diesem Tag. Furchtbarer Regen und Wind ohne Ende machten 180km lang mit den Athleten, was sie wollten. Ich verabschiedete mich dann nach 5:18h von der Radstrecke. In all meinen vorangegangenen Zahlenspielen war dies nie eine mögliche Endzeit gewesen, aber das mit den Bestzeitwünschen habe ich ja bereits thematisiert.
Schon eher war mein Schutzengel an diesem Tag ein Schwimmer: Bestzeit im Wasser mit 1:01h! Als ich zum Rad lief, suchte ich vergeblich meine Schwimmhäute und Kiemen. Als ich dann später zugerufen bekam, dass ich von all meinen Mannschaftskollegen – ich glaube zum ersten Mal „ever“ – der schnellste Schwimmer gewesen sei, konnte ich dies kaum fassen, aber das mit der sozialen Anerkennung habe ich ja bereits thematisiert.
Läuferisch rief ich dann das ab, was ich mir in etwa vorgestellt hatte: 3:24h für 42,195km stellten mich zufrieden. Das Laufen machte Spaß, tat aber auch weh. Es war toll, all die Bekannten und Unbekannten zu sehen und hören, die mir zujubelten, aber das mit der Genugtuung bei jubelnden Menschen habe ich ja bereits thematisiert.

Und was war das Beste an diesem Tag? Besonders intensiv empfand ich eine Art Wiedergeburt, nachdem sich beim Laufen zwischenzeitlich arge Schwäche breit zu machen drohte. Das Gefühl, wenn man Kräfte mobilisiert, von denen man nicht wusste, dass sie in einem schlummern, das ist etwas, das IRONMAN ausmacht. Und außerdem? Außerdem weiß ich einmal mehr, das es für mich Sinn macht, wenn ich schwimme, radle und laufe... jeden Tag erneut... und besonders am 24. Juli 2011!!!

Montag, 8. August 2011

"IRONMAN AGAIN" in 9:50:21h!!!

Nachdem ich mich jetzt 2 Wochen vom definitiv härtesten Rennen "ever" außer Landes im Urlaub erholt habe, komme ich nun endlich in aller Kürze dazu, hier ein paar Worte zu verlieren. Überglücklich kam ich am kältesten Sommertag meines Lebens am 24. Juli beim IRONMAN GERMANY nach 9:50:21h im Ziel am Römer an. Wie es mir an diesem Tag erging, berichte ich ein anderes Mal und verweise für den Moment auf den Bericht auf unserer TEAMhomepage.

Bis dahin... "Never stop moving",

j.

Samstag, 23. Juli 2011

Hey... that's my Bike!!!

Kurzum: MetzlerMACHINE! Jetzt fängts auch an zu Kribbeln...

Sonntag ist RACEday, ich freu mich drauf!!!

Sonntag, 17. Juli 2011

Schöne Grüße aus "TAPERING"...

Nachdem die letzten Posts alle nur Pressetexte zum Besten gegeben haben, melde ich mich nun mal wieder ganz persönlich... Nach fast 33 erledigten Trainingswochen befinde ich mich sei letzter woche im schönen TAPERING!!! Dort wird nicht nur weniger trainiert, das Essen schmeckt auch lecker und die Freizeit bahnt sich ihren wohl verdienten Platz im Trainingsalltag. Gerade komme ich aus der Sauna zurück... und bin schon wieder auf der Couch gelandet.


Eingeleitet habe ich die Taperingphase im guten alten ROTH, wo ich beim Campen, Trainieren und Wohlsein eine Menge Kraft getankt habe. Den Restschub Motivation gab es dann beim Zuschauen der Challngen Roth, wo dem "Mythos Roth" ein unfassbares Kapitel hinzugefügt wurde. Neben der strahlenden Erscheinung Chrissie Wellington (8:18:13h) verbesserte auch Andreas Raelert den Weltrekord auf sagenhafte 7:41:33h!!!


Definitiv in einer anderen Liga , aber eben auch in meiner ganz persönlichen Topform, hoffe ich mich am kommenden Sonntag beim IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONCHIP in Frankfurt zu erleben. Alle Hausaufgaben sind gemacht... Letztlich wurde sogar noch etwas am Materialschräubchen gedreht. Die Fotos vom neuen Wettkampfbike gibt ganz bald in diesem Blog zu sehen.


Alles scheint also angerichtet... Der Rest ist eiserner Wille am Sonntag einen tollen Wettkampf zu haben! Und nun gilt in Sachen Vorbereitung:




"Man muss den Pfeil loslassen, damit er ins Ziel trifft!"



In diesem Sinne: Beste Grüße aus TAPERING... dort wo die TOPFORM schlummert!!!

Dienstag, 30. November 2010

"Kick Off" zur Saison 2011!!!

Mit Wintereinbruch läutete ich die Saison 2011 passend mit einer Einheit "Langlauf" im Schnee der Rhön ein. Irgendwie fiel es etwas schwer, diese Grundlageneinheit als erster kleiner Schritt in Richtung 24. Juli 2011 zu betrachten, hat der Schnee doch so gar nichts gemein mit den heißen Julitemperaturen.




Getreu dem Motto "Der Topathlet wird im Winter gemacht" will ich voller Elan genau in dieser heißen Zeit im Sommer gerne zurückkehren an die Stätte, wo ich meinen ersten Ironman hinter mich gebracht habe: Beim nächsten IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONCHIP in Frankfurt!!! Es geht also wieder los... Und ich bin hochmotriviert:

Warum ich besser sein möchte als vergangenes Jahr???
Weil es möglich ist!!

Samstag, 11. Juli 2009

IRONMN FFM: Aus der offiziellen Presse...

Gelungenes Ironman-Debüt – trotz einiger Hindernisse

Jürgen Metzler vom Triathlonteam Spessartchallenge des TV BAD ORB finishte beim diesjährigen Frankfurter IRONMAN in einer Zeit von 10:11 Stunden. Überglücklich kam der Orber Athlet am späten Nachmittag nach 226 schwimmend, radelnd und laufend zurückgelegten Kilometern am Römerberg an. Doch vorangegangen war ein Ironmanrennen der etwas besonderen Art. Beim Schwimmen im Langener Waldsee benötigte Metzler für die 3,8km 1:06 Stunden, was sogar etwas schneller war als erwartet. Danach begann das Radrennen, in dem Metzler bewies, dass eine lange und passable Vorbereitung von 33 Wochen hinter ihm lag. Mit einem Durchschnittstempo von über 35km/h konnte der Orber Triathlet die ersten 75km der 180km langen Radstrecke bewältigen. Dann wurde er jäh von einem „Plattfuß“ erwischt. Diese Panne kostete fast 10 Mintuen, bis das Rennen wieder aufgenommen werden konnte. Und als wäre dies nicht genug, entledigte sich der gerade zuvor gewechselte Reifen bei Kilometer 170 erneut seiner Luft, so dass Metzler – nun ohne weiteres Ersatzwerkzeug – notgedrungen die letzten 10 Radkilometer zur zweiten Wechselzone am Frankfurter Mainufer auf der Felge zurücklegen musste.

Nach diesen Pannen und insgesamt 5:17 Stunden (34km/h) auf dem Rennrad warteten „nur“ noch die 42,195 Kilometer des abschließenden Marathons. Auf der ersten der vier zurückzulegenden Laufrunden lief Metzler noch ein gutes Zeitpolster heraus. Auf den nächsten beiden Runden zahlte er Tribut für den langen und „zügigen“ Tag beim Schwimmen und Radfahren. Nach 3:40 Stunden beendete Jürgen Metzler seinen ersten Ironman mit dem Wissen, dass er – trotz einiger Hindernisse – ein gelungenes Rennen hingelegt hat. Im Gesamtklassement landete Metzler von allen fast 2500 Startern auf dem 362. Platz, in der Altersklasse M30 wurde er 70.!

Montag, 6. Juli 2009

I AM AN IRONMAN!!!

Nach 10:11:07h war ich am Ziel... Meine Time-Splits gibt es hier! Mein Bericht folgt in Kürze... Unglaublich herrlich war es, so viel vorweg!!! Diese Erfahrung, diesen "Pain" und dieses Glück nimmt mir keiner mehr. In diesem Sinne:

Einmal Ironman, immer Ironman!!!

Samstag, 4. Juli 2009

Nur noch ein Tag: MORGEN IST RACEDAY!!!

In weniger als 24 Stunden befinde ich mich mitten drin im längsten Tag des Jahres!!! Am frühen Nachmittag checke ich mein Bike in Langen ein... Und dann heißt es runterfahren, denn um 3:30h klingelt der Wecker!!!
Heute gibt es zur Einstimmung all die Sätze und Zitate, die im letzten Jahr zur Motivation immer wieder mall mit Boardmarker an meinem Badspiegel glänzten. Frisch aus dem Nähkästchen geplaudert... here they are, my favourite Motivationssprüche:

  • "Nur wer startet, kann finishen!"
  • "Das, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, wird mehr!"
  • "Alles ist Wille!"
  • "Entwicklung findet außerhalb der Komfortzone statt!"
  • "Das ist die Schönheit der Chance... Ich schwör' ich halte durch!"

Freitag, 3. Juli 2009

Nur noch 2 Tage bis zum IRONMAN!!

Wettkampfbesprechung und Pasta-Party liegen hinter mir! Die Vorfreude steigt ins Unermessliche... Herrlich! Jetzt noch einmal eine ordentliche Mütze Schlaf und dann sind auch schon die letzten 24 Vorstartstunden angebrochen. Kurz und schmerzlos heute der Rennbericht des Frankfurt IRONMAN aus dem letzten Jahr mit einem SUB8 Finish von Chris Mc Cormack und einem sensationellen Solo-Ritt von "everybody's Darling" Chrissie Wellington... Klick here!!!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Runterzählen: Nur noch 3 Tage!!!

Seit etwa drei Stunden trage ich das IRONMAN EUROPEAN CHAMPIONCHIP Athleten-Bändchen, die Startnummer ist auch mein... Als Motivationshilfe brauche ich fast nichts mehr, beim Ironman-Nightrun, bei dem ich gerade als Zuschauer zugegen war, kommt dann am Ort des Geschehens schon etwas vorfreudige Anspannung auf. Trotzdem soll an dieser Stelle der Rennbericht des Frankfurt Ironman aus dem Jahre 2007 mit dem legendären Sprintfinale zwischen Nicole Leder und Andrea Brede für das i-Tüpfelchen sorgen... Zum Film geht's hier!!!

Mittwoch, 1. Juli 2009

Runterzählen: Nur noch 4 Tage!!!

Die Anspannung nimmt stetig zu, so soll es sein! Ein kleines Koppeltraining stand heute auf dem Plan (50km Rad inklusive 4x4min Wettkampftempo antippen, danach 15min Laufen). Für den heutigen Motivationsschub sorgt ein "fachfremdes" Filmchen, dass unser aller Jugend um diverse sportlich emotionale Film-Momente bereichert hat. In dieser Zussammenstellnug fehlt nichts, nicht mal das legendäre "Yo Adrian- I did it/Adrian, ich hab's geschafft!"... Ihr erinnert euch, oder?! Sensationell...



Am Sonntag ist RaceDAY!!! I'll do it..

Dienstag, 30. Juni 2009

Runterzählen: Nur noch 5 Tage!!!

Stetig nach meinem Lieblingsmotto "Kribbeln is a part of Passion" geht es nun dann wirklich los, das "KIRIBBELN"!!! Bereits am Donnerstag werde ich meine Startunterlagen holen... und dann darf die vorfreudige Anspannung ihrem Höhepunkt entgegenstreben.

Für den Motivationsschub sorgt heute ein branntaktuelles Bild vom verganenen Wochenende. Beim Weltcuprennen über die olympische Distanz fiel die Entscheidung mit Fotofinish! Den Kürzeren zog dabei zwar - als letztlich Dritter - unser Olympia Goldhero Jan Frodeno, aber einmal mehr zeigt sich die Sportart Triathlon von ihrem spannendsten Gesicht!!!

Herrlich... und ganz großes "Tennis"!


Sonntag, 28. Juni 2009

Runterzählen: Nur noch 6 Tage!!!

Herzlich willkommen in der Wettkampfwoche. Heute mit einem Zitat in Remineszenz an die - mit dem heutigen Tag - 32 zurückliegenden Trainingswochen. Just some true words:
"Training is the opposite of hoping!"

Samstag, 27. Juni 2009

Runterählen: Just 7 Days!!!

Herzliche Grüße aus meiner Taperingphase! Komme gerade von der letzten "längeren" Ausdauerdusche (tolles Wort!), 90km Rad und lockere - knieschonende - 15 Laufminuten hinten drauf!!! Das war dann auch die letzte umfangreiche Trainungseinheit meines - nunmehr 32 wochenalten Trainingsplans.
Der kleine Motivator heute ist ein Tribute to Ironman Video...

Donnerstag, 25. Juni 2009

Runterzählen: Nur noch 8 Tage!!!

Die Uhr tickt unaufhörlich weiter in Richtung Startschuss am 05. Juli um 7:00h!!! Der Countdown wird heute gekrönt vom legendären IRONWAR aus dem Jahr 1989 zwischen den Triathlonhelden Mark Allen und Dave Scott... ganz großer Sport! Just watch and enjoy...

http://www.ironmantalk.com for a free Ironman Podcast
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Runterzählen: Nur noch 9 Tage!!!

Beim Runterzählen werfe ich mit Zitaten, Bildern und Filmchen um mich in den folgenden Tagen... Alles, um für die nötige Eintstimmung auf den Frankfurter IRONMAN zu sorgen. Heute mit weisen Worten von Andreas Niedrig, Autor des Buches "Lauf um dein Leben - Vom junkie zum Ironman":

Ich weiß, dass es nicht leicht wird, aber wer sagt, dass das Leben immer leicht sein muss?"

Mittwoch, 24. Juni 2009

In 10 Tagen ist RaceDAY!!!

Der Countdown läuft... In 10 Tagen, am 05.07.2009, begebe stelle ich mich der größten sportlichen Herausforderung meines Lebens! Unfassbar, fast 32 Wochen des Trainings liegen hinter mir. Am 01.12.2008 konnte ich mir nicht so recht vorstellen, sich für die kommenden 33 Wochen in das enge Korsett eines Triathlon-Langdistanz-Trainingsplans zu zwängen. Etliche Testwettkämpfe, unendliche Umfänge an Trainingskilometern habe ich hinter mich gebracht... Um nur mal im Ansatz mit Zahlen um mich zu werfen: Während meines Ironmantrainings habe ich unfassbare 509 Stunden Sport betrieben, darunter zwei Wochen auf Lanzarote mit Umfängen von bis zu 35 Stunden in der Woche! Das wäre ungefähr so, als man über drei Wochen seit Dezember durchgehend 24 Stunden pro Tag Sport treibt, würde man alle Trainingseinheiten ohne Pause aneinanderfügen (was sicher kein Mensch überlebt!) Anders ausgedrückt sind es 16 Sport im Durchschnitt pro Woche gewesen. Meine Schwäche hab ich mir zu meiner Pflicht gemacht und bin etwa 9km in der Woche geschwommen, d.h. ich habe über 300km seit Dezember "schwimmend" zurückgelegt! Dies alles geschah nur mit einem Ziel vor Augen: Dem 05.Juli 2009!!!
Ich werde nun den - bereits eindrudelnden - Fragen diverser Menschen gerecht werden und eine "Marschroute" ausgeben. Diese soll es ermöglichen, mich am härtesten Tag meines Jahres möglichst oft zu Gesicht zu bekommen...
Im Anhang gibt es zudem die Athleten-Info mit den wichtigsten Details, Zeitabläufen, Strecken und deren Profile, etc.! Und jetzt bitte nicht erschrecken, eine Triathlon-Langdistanz bedarf auch etwas "längerer" Supporter-Infos! And here they are, the Infos formaly known as you individual Ironman-Fan-Marschroute:

  • Jürgen Metzler aka Joey: Startnummer "1987": zur Startliste gehts hier!

  • die offizielle Homepage findet ihr hier!

  • Wettkampfstart/Langener Waldsee (3,8km Schwimmen, nach 2300m gibt es einen kurzen Landgang): Profis: 6:45h / Ich und die tausende andere Altersklassenathleten: 07:00h!!!

Je nachdem, ob ihr den "Early bird" macht und ihr meiner Tortour im Wasser beiwohnen wollt - ein Spektakel sind 3000 Menschen in einem einzigen See allemal - oder ob ihr erst beim Rad oder gar erst beim Marathon den Fanblock des Sportkaders METZLER verstärken möchtet, gebe ich diverse "Fan-Pakete" als Option aus:

Variante 1:
Das "Aus einem Gefühl tiefer als Hass... Ich bin
bei jeder Disziplin dabei"-Fanpacket

Wie auch immer sollten Fans dieses Paketes zum Langener Waldsee gelangen.... Den Rest besorgt im Grunde der Veranstalter. Der Veranstalter der Frankfurter Sparkasse IRONMAN Europameisterschaft bietet allen interessierten Zuschauern, Familienangehörigen, Betreuern und Fans am Sonntag, dem 05. Juli 2009 (Renntag) einen kostenlosen Bustransfer von der Schwimmstrecke in Langen zum Radstreckenabschnitt „The Hell“ in Maintal-Hochstadt an. Nach dem Schwimmstart können Zuschauer und Begleitungen dann in Hochstadt ihren „Ironmännern und –frauen“ auf der Radstrecke zujubeln, bevor es dann zurück in die Frankfurter Innenstadt (Südseite Eiserner Steg) geht.

Treffpunkt:
Sehring-Parkplatz (siehe Skizze). Bitte beachten Sie den Fußmarsch vom Schwimmstart zum Parkplatz von ca. 1 km.
Abfahrt:
Um 9:30 Uhr! Bitte rechtzeitig am Treffpunkt/Abfahrtsort einfinden!
Route:
- ab 9:30 Uhr vom Sehring-Parkplatz am Langener Waldsee
- ca. 10:30 Uhr Ankunft am Radstreckenabschnitt „The Hell“ in Maintal-Hochstadt
- ab ca. 11:30 Uhr Abfahrt nach Frankfurt (Innenstadt, Südseite „Eiserner Steg“)
- ca. 12:30 Uhr Ankunft in Frankfurt (Innenstadt, Südseite „Eiserner Steg“)
Rückfahrt:
Zuschauer, die am Morgen mit dem Auto nach Langen gekommen sind, können ab ca. 18:00 Uhr die Busse des Athletenshuttles zurück nach Langen (Sehring-Parkplatz) nutzen. Abfahrt der Shuttlebusse ist an der „Alten Brücke“, Nord– bzw. Römerseite.

Eine andere Variante, die die Abreise mit dem eigenen PKW ermöglicht ist, sich nach dem Landgang von der Schwimmstrecke zu verabschieden. Mit dem PKW müsste es dann Richtung Offenbach gehen und mit der Rumpenheimer Fähre kann man über den Main recht stressfrei und total easy nach Hochstadt fahren, wo es auf dem Kopfsteinpflaster ein ungeliebtes, aber publikumsbegeisterndes Spektakel auf dem Rad geben wird. Der Vorteil dieser Variante ist, dass man mich sicherlich 2 x sehen kann. Nach der zweiten Durchfahrt kann man mit dem PKW den identischen Weg zurückfahren und in der Nähe der Gerbermühle versuchen zu parken. Im Ruderdoorf an der Gerbermühle ist der Wendepunkt der Laufstrecke. Von dort ginge es nach meinem 4. Vorbeikommen Richtung Zielbereich am Frankfurter Römer... Der Nachteil dieser Variante sind weniger die zwei Mainüberquerungen (das ist echt kein Problem), sicherlich jedoch die mehrfach nötige Parkplatzsuche...

Variante 2:
Das "Höllenritt & HeartbreakHill on Wheels feat. The MarathonMan... Duathlon"-Fanpaket


Fans dieser Variante haben zwei Möglichkeiten (A & B) . Beide sind prädestiniert, um mit dem Rad in Angriff genommen zu werden. Beide Variante sind für Otto-Normal-Sterbliche-Non-Triathleten gut zu meistern!!!

A. Von Offenbach/Frankfurt geht es mit dem Rad - locker und entspannt - über die Hanauer Landstraße, also direkt neben der offiziellen Radstrecke raus aus Frankfurt. Beim legendären Bier Hannes (wehe hier wird Morgens schon Halt gemacht!) trennen sich dann die Wege der Ironman-Athleten und der metzlerschen Ironman-Fanabteilung... Es geht einfach weiter gerade aus Richtung Maintal, der Beschilderung folgend immer Richtung Hochstadt! In Hochstadt gelangt man mit dem Radel direkt ins Zentrum der Begeisterung called "THE HELL"... Hier herrscht BOMBENSTIMMUNG!!! Mit Tour de France like Fan-Teufeln, HR3-Bühne, etc... Nach meiner Durchfahrt geht es mit dem Rad zurück und dann auf der Hauptstraße Richtung Bad Vilbel. Nach etwa 1,5km muss kreuzt die offizielle Radstrecke die Absichten der metzlerschen Ironman-Fanabteilung. Aus dem letzten Jahr weiß ich jedoch, dass man sich da super auf Rad/Feldwegen Richtung Bad Vilbel durchtanken bzw -fragen kann! In Bad Vilbel gelangt man dann auch recht easy zum legendären HEARTBREAK HILL... Das hat jetzt dann auch vollends Tour de France Flair! Diese langgezogene Steigung ermöglicht einem - aus Fansicht - einen genialen Blick auf die von unten anfahrenden Athleten zu werfen. Stimmnung garantiert! Von dort aus kommt man recht leicht über die Friedberger Warte in die Frankfurter Innenstadt... und somit zum Showdown am Main!!! Die mit dem Rad zurückzulegende Strecke liegt wohl bei 25-30km!!! Mit den ganzen Pausen ist das echt eine "Oma-Veranstaltung", da will ich keine Klagen hören... Genauere Infos zur Laufstrecke findet ihr in Variante 3!!!

B. Diese Option ist dann für die extremen Langschläfer, die sich nicht zu einer Radtour zwischen 2 Käffern (Maintal & Bad Vilbel) aufraffen können. Also streichen wir an dieser Stelle Maintal/Hochstadt bzw THE HELL und fahren von der Frankfurter Innnestadt über die Friedberger Warte nach Bad Vilbel! In Bad Vilbel gelangt man einfach der Spur der einem entgegen kommenden Athleten zum legendären HEARTBREAK HILL... Das hat jetzt dann auch vollends Tour de France Flair! Diese langgezogene Steigung ermöglicht einem - aus Fansicht - einen genialen Blick auf die von unten anfahrenden Athleten zu werfen. Stimmung garantiert! Von dort aus kommt man recht leicht über die Friedberger Warte in die Frankurter Innenstadt... und somit zum Showdown am Main!!! Die mit dem Rad zurückzulegende Strecke liegt wohl bei ca. 10km!!! in Bad Vilbel komme ich bei ca. Km84 und bei KM176 vorbei... Man kann sich aussuchen, ob man dort seine Mittagsrast einlegt oder für die, die immer noch nicht wach waren, sogar erst auf der zweiten Runde erscheint! Das ist nun sogar mit dem Bobby-Car machbar... ;-)

Variante 3:
Das "Nach dem ganzen Scheiß auch noch 42,195km rennen ist ja total irre... das muss ich sehn"-Fanpaket


Am Ufer des Mains werde ich im Hexenkessel der Zuschauer versuchen, nach den 3,8 Schwimmkilometern und den hoffentlich flotten 180km auf dem Radel, einen unfassbar schnellen Marathon hinzulegen... Es müssen dabei 4 Runden gelaufen werden. Nadelöhr zwischen den beiden Mainseiten ist der Eiserne Steg, Epizentrum der Bereich des Bike-Parks auf der Frankfurter Seite und gegenüber Nähe am Eisernen Steg auf der Sachsenhäuser Seite... Der Höhepunkt des ganzen ist der Römerberg mit sagenumwogenen Ironman-Finishline, die zu erreichen ich mich beeilen werde!!!
Als Stützpunkt und doppelseitiges Zuschauervergnügen schlage ich jedoch für den Sportkader Metzler und seine Anhängerschaft - zumindest für die ersten 30km meines "Kampfes" am Main - die Gegend Richtung Ruderdorf/Gerbermühle vor! dort ist es ruhiger und man sieht die Athleten zweimal - vor und nach dem Wendepunkt - vorbeikommen. Dies ist sicher eine Stelle, an der ich mich freue, bekannte Gesichter zu erhaschen... Das Erzeuger-Team wird an diesem Ort bestimmt in gewohnter karnvevalsmanier den Taktstock schwingen, um ihren Gen-Murks, den sie vor fast 33 Jahren "verbrochen" haben, ins Ziel zu treiben... An dieser Stelle wird sicher auch die Betreuer-Mannschaft von Michelle Wagner unter der Leitung von Tim Stutzer, meinem Mannschaftskapitän, zugegen sein, was sicherlich zu einer geballten Ladung called Fan-Euphorie führen könnte!!!
Spätestens nachdem ich das dritte Mal an der Stelle vorbeigekommen bin, sollte sich mein Fanblock jedoch in Richtung Römer aufmachen... um mich dort in Empfang zu nehmen! An jeder anderen Stelle auf der Laufstrecke, freue ich mich aber - logo - auch über bekannte Gesichter... auf der anderen Seite Richtung Uni-Klinik/Westhafen ist es sicherlich auch fürchterlich einsam...

Alle drei Varianten sind Can-Do-Varianten, Vorschläge, nicht mehr, nicht weniger... Für alle gilt: Auch Ironman-Fans haben einen anstrengenden Tag vor sich:

  • Sonnencreme nicht vergessen,

  • mit dem Alkohol vor 15h sparsam umgehen,

  • generell ausreichend trinken...

  • nicht laut Lachen, wenn der Marathon bei manchen Athleten von der Gangart "schräg" aussieht, einfach nur kurz vorstellen, was diese Menschen gerade in den Stunden zuvor gemacht haben

  • trotzdem viel Lachen und eine Menge Spaß haben!!!

Hier nun noch die wichtigsten Handynummern, falls jemand wissen will, wie es um mich steht:

Jochen: 01778455911
Elternhandy: 01607870624

Mir bleibt nun nicht mehr viel zu sagen, als einige treue Begleiter auf meinem Weg zu meinem ersten IRONMAN-RENNEN zu nennen, um ihnen meinen endlosen Dank bereits im Vorfeld auszusprechen:

  • Allen voran meinen Erzeugern called "Papa & Mama", besser bekannt als Bill & Brigitte, für die ständige Unterstützung bei auch dem entlegendsten hinterland-Testwettkampf und überhaupt bei jedem Irrsinn der mir die letzten 33Jahre in den Sinn kam...

  • Jochen, ich verbeuge mich... Egal, was ich mir einfallen lasse, du ziehst mit und bist da, ob in Hamburg beim Marathon oder beim lockeren Jogging im Wald. But remember: My GA 1 is your GA 2! ;-)

  • Tim, danke für diverse Tipps, das Leihen von schnellen Schwimmanzügen, Rennrädern und "eine" knüppelharte (die härteste?) Tempoeinheit auf dem Bike!

  • Marion, ich bin dir zutiefst dankbar. Du warst mir eine wöchentliche Hilfe, mich ins Schwimmbecken zu quälen!!! Ohne Dich hätte ich es zwar trotzdem auch getan, nur mit dir war es soooooo viel leichter, einfacher... schöner!!!

  • Adi, Chapeau!!! Neben dem genialen Trainingslager auf Lanzarote, hast du mein Rad zu einem echten Flitzer "gepimpt", ohne Ende Schwimm-Technikübungen in mein Trainingsrepartoire gebracht und mentalen Support durch deine jahrelange Erfahrung gegeben und und und...

Dieser Dank kommt von Herzen, das könnt ihr mir glauben... Verdammt gut, dass ihr für mich da seid...

Ich würde mich freuen am frühen Abend gegen 19h bis 19:30h, so ich nicht noch irgendwo auf der Strecke festhänge, mit euch das Finisher-Dinner einzunehmen. Ich würde vorschlagen, eines der Lokale im Ruderdorf/Gerbermühle gemeinsam zu entern... Mit gestärkten Kräften gehts danach zur großen Finishline-Sause, wo wir gemeinsam mit den Profis den letzten Finisher in Empfang nehmen (ohje, hoffentlich bin's nicht ich ;-) ...

"Kribbeln is a Part of Passion!!!"


Wir sehn uns am 05. Juli!!!
Ich freu mich drauf...
Euer j.


Montag, 22. Juni 2009

Quaterman Bruchköbel: Zwischen Regen und Sonnenschein...

Der diesjähirge Quaterman in Bruchköbel (S: 950m/R: 45km/L: 10,5km) war für drei Athleten des TEAM SPESSARTCHALLENGE ein Formtest. Für Jürgen Metzler war es der letzte "Schliff" vor seinem ersten Ironman-Rennen am 05.07.2009 in Frankfurt. Für Adi Kohr und Jörg Treffler Standortbestimmungen im Hinblick auf die Form für die Ligarennen oder eine - wie im Falle Treffler - im September angedachte Langdistanz.
Bei Regen in das Rennen im Schwimmbecken gestartet entwickelte sich ein Wettkampf bei stetig angenehmerem Wetter. Insgesamt belegten die Athleten des TV BAD ORB folgende Platzierungen:
  • 9. Adi Kohr (M35: 3.) > 2:16:55h; Swim: 14:56min / Bike: 1:18:41h / Run: 43:18min
  • 27. Jürgen Metzler (M30: 5.) > 2:23:03h; Swim: 18:22min / Bike: 1:17:32h (+2min Zetistrafe) / Run: 43:09min
  • 37. Jörg Treffler (M40: 8.) > 2:26:59h; Swim: 15:49min / Bike: 1:21:53h / Run: 49:17min
Besondere Erwähnung soll an dieser Stelle eine etwas ungeklärte Zeitstrafe Metzlers sein wegen angeblichem Verdachts des Windschattenfahrens. Vor allem die Tatsache, dass Metzler auf dem Rad zu einem "Stop and Go", was als Verwarnung durchaus gereicht hätte, gezwungen wurde und nun in der Endabrechnung weitere 2min draufgerechnet bekommen hat, macht etwas stutzig. Auch die Athleten, die den Stopp druch die Kampfrichter mitbekamen, fragten im Ziel sofort nach dem Grund und beteuerten den Unsinn einer solchen Aktion (am Berg!!!). Es soll hier jedoch nicht den verlorenen 6 Plätzen im Gesamtklassement nachgetrauert werden und auch keine unnötige Kritik geübt werden. Schlichtweg darf der Fakt im Raum stehen, dass Metzler an diesem Tag gute Beine auf dem Rad hatte und in Wahrheit die 10. beste Radzeit aller Teilnehmer hingelegt hatte, wäre da nicht die "schwarze Karte" durch die Kampfrichter gekommen.

Kohr und Metzler bei der Wettkampfanalyse

Insgesamt kann das Team mit Kohrs Top10-Platzierung und drei mal Top10 in der Altersklassenwertung durchaus zufrieden sein.

Jörg Treffler im Ziel

Ergebnisse gibts hier!

Sonntag, 14. Juni 2009

FormTest gelungen: Platz 6 bei den Hessischen Meisterschaften über die Triathlon Mitteldistanz!!!

Bei den diesjährigen hessischen Meisterschaften über die Mitteldistanz (S: 2km / R:84km / L: 21km) konnte ich am Wochenende einen gelungenen Formtest hinlegen. Ich kam in meiner Altersklasse M30 auf Platz 6!!! Damit kam ich von allen 450 Teilnehmern auf den 48. Gesamtrang. Insgesamt benötigte ich 4:44:42h für die drei Disziplinen!!! Mit den einzelnen Splits kann ich im Hinblick auf meine angestrebte IRONMAN-Form durchaus zufrieden sein. ich wusste wenn alles gut laufen würde, könnte ich mit einer Endzeit um die 4:50h rechnen. Dqas ist mir dann wohl gelungen. Die 2000-Schwimmmeter bewältigte ich in 36:15min (01:48min/100m), auf dem Rad war ich 2:35h (33km/h) unterwegs und für den abschließenen Halbmarathon brauchte ich 01:32:53 (4:25min/km)h!!! Das gute ist, beim Laufen lief ich nicht mal Anschlag lief, sondern das Tempo teilweise sogar zügelte. Mein Knie meldete sich zwar wieder, was mich in Sachen Lauftraining generell weiterhin einschränkt, aber wie die Laufzeit zeigte, nicht großartig hindert.
Alles in allem ein toller Wettkampf... Und ein guter Formtest auf den härtesten Tag des Jahres in exakt 20 Tagen!!!

Als Ausblick sei erwähnt, dass ich den Quaterman in Brucköbel (S: 950m, R: 45km, L: 10,5km) am kommenden So., 21.06.2009 als letzten Testlauf angehen werde, bevor die 2-wöchige Taperingphase beginnt.

Die Gesamtergebnisse gibts hier! Die Ergebnisse der hesischen Meisterschaften hier... Für Fotos von mir vom Schwimmen, Radfahren flach, Radfahren bergab, beim Radfahren "uphill" und beim Zieleinlauf einfach klicken!