Montag, 11. Oktober 2010

Top10-Run in Fechenheim!

Nach einer miesen Erkältung unter der Woche, folgte mit dem 9. Gesamtrang beim Fechenheimer Volkslauf ein kleiner Tempotest. Mit 39:05min reichte es sogar noch mit dem 3. Platz für das Alterklassenpodium. Nächste Woche geht es dann nochmal zur Sache im Training mit dem Mainuferlauf als Höhepunkt in Sachen Tempo am kommenden Sonntag. Danach wird langsam runtergefahren im Hinblick auf den Frankfurt-Marathon am 31.10.!!!
Gerade auf der anderen Msainseite gelegen als das Rennen in Fechenheim, wird es übrigens mein 4. Start beim Mainuferlauf sein. 2007 war dieser Halbmarathon mein erster Laufwettkampf ever!!!

Montag, 4. Oktober 2010

Jürgen Metzler mit einem "doppelten Podestplatz" beim Lauf gegen das Vergessen

Um auf seine Wochenkilometer zu kommen, trat Jürgen Metzler vom TEAM SPESSARTCHALLENGE am 03.10.2010 gleich bei zwei Wettbewerben beim 7. Lauf gegen das Vergessen in FRankfurt/Ginnheim an. Diese doppelte "Last" sollte zur doppelten Freude geraten, konnte sich der Bad Orber Läufer doch sowohl beim 5km-Rennen wie auch beim Lauf über 15km mit Podiumsplatzierungen in Szene setzen.
Den 5km-Lauf, um 11 Uhr gestartet, dominierte Metzler mit einer Endzeit von 18:41min, so dass er gegen Ende sogar etwas "rausnhemen" konnte. Immerhin stand um 11:30 Uhr der Wettbewerb über die dreifache Distanz für ihn auf dem Programm. Dieses Rennen konnte Metzler nach 63min auf dem dritten Gesamtrang beenden. In Beiden Wettbewerben sprang obendrein der Sieg der Altersklassenwertung heraus. Alles in allem ein gutes Vorzeichen für den nahenden Frankfurt-Marathon am 31.10.2010.

Samstag, 11. September 2010

Die besondere Ausdauer von Triathlon-Fans

Der TV Bad Orb dankt nach dem Aufstieg in die Regionalliga seinen Anhängern

Es ist allegemein bekannt, dass Triathleten mit einer enormen Ausdauerfähigkeit ausgestattet sind. Immerhin sind es drei Einzelsportarten, die mal eben so – mir nichts, dir nichts – hintereinander abgespult werden. Oft schreckt alleine schon die Nennung der zu absolvierenden Distanzen den Mensch ab, der sich nicht dem Triathlonsport verschrieben hat. In der Königsklasse des Triathlon, dem Ironman, sind es unglaubliche 226 Gesamtkilometer, die in 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und einen Marathonlauf von 42,195km unterteilt sind.

Mit Fug und Recht darf man neben der sportlichen Leistung der Athleten auch die Leistung der Triathlon-Fans mit dem Begriff „Marathon“ umschreiben. In der vergangenen Saison des Team Spessartchallenge vom TV BAD ORB stellten Freunde, Familie und Anhänger eine illustre Anhängerschaft dar, die mit einem herkömmlichen Zuschauer wenig gemein hat. Triathlon-Fans im Allgemeinen setzen sich in ihrer Rolle – um „fußballerisch“ zu sprechen – als „12. Mann“ Strapazen aus, die mit anderen Sportarten kaum zu vergleichen sind. Es sind es drei Sportarten und ebenso meist drei Sportstätten, die mit Begeisterung überhäuft werden müssen. Bei etlichen Wettkämpfen bewiesen die Anhänger des Teams Spessartchallenge, dass die Orber Athleten bei ihren „Ausdauerleistungen“ nicht allein waren, sondern feuerten an, was das Zeug hielt. Um aber den konkreten Ablauf eines Triathlontages als Fan zu verstehen, soll ein aktuelles Beispiel dienen.

Am vergangen Wochenende absolviierten das Triathlon Urgestein Adi Kohr und sein Teamkollege Jürgen Metzler im österreischichen Walchsee die Challenge Tirol, ein Rennen über die halbe Ironman Distanz. Angereist waren etwa 10 Bekannte und Freunde aus ganz Deutschland, um den Orbern die Treue zu erweisen. Der Wettkampf der beiden verlief dementsprechend gut. Einer Punktlandung gleich, kamen Kohr und Metzler nach 4:52:29 bzw. 4:51:57 Stunden im Ziel an. Die Einzelheiten des Wettkampfs stehen hier jedoch nicht an vorderster Stelle, soll die Zeit doch viel mehr dazu dienen, um klar zu machen, dass der ein Triathlon-Fan allein von der Dauer des Rennen, einiges auf sich nimmt. Wenn man nun weiß, dass Triathlon-Fans mit ihren Rasseln und „Klapperhänden“ einem gröhlenden Fußballanhänger in nichts nachsteht, erscheinen fünf Stunden Wettkampfdauer in einem anderen Licht. Bei einem Iromanrennen verdoppelt sich diese Zeit entsprechend und zeigt sokit die Ausdauerleistung – auch der Fans – im Besonderen.

Doch damit nicht genug. Meist müssen Triathlonfans teilweise Mitten in der Nacht aufstehen, um rechtzeitig am Schwimmstart zu sein. Neben diesen „frühaufsteherischen“ Fähigkeiten ist Sprtlichkeit gefragt. Um vom Schwimmen an markante Anstiege auf der Radstrecke zu gelangen, um möglichst zeitnah wieder zurück an der Marathonstrecke aufzutauchen und um dort dann an verschiedenen Punkten die vereinbarte Wettkampfverpflegung anzureichen, genügt es nicht, gut zu Fuß zu sein. Mit Fahrrad ausgestattet, Foto und diversen Fan-Artikeln wie Plakaten mit motivierenden Sprüchen, sind die Triathlon-Fans unfassbare Meister ihres „Faches“.

Einer der bekanntesten Fan-Sprüche der Triathlon-Szene lautet „Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!“

Aber damit der Stolz zu einem so glücklich machenden Gefühl werden kann, ist Unterstützung das beste Mittel. Diese Unterstützung haben die Bad Orber Triathleten Tim Stutzer, Adi Kohr, Jürgen Metzler, Alexander und Juila Nikolopoulus, Florian Brosch, Jörn Gabler, Bernd Paczarkowski und Jörg Treffler in der Saison 2010 erfahren und damit den Aufstieg in die – nach den beiden Bundesligen – höchste Deutsche Triatlhonklasse klargemacht. Das Team Spessartchallenge möchte den in den vielen Wettkämpfen erlangten Stolz zurück geben und „Danke“ sagen an seine Fans.

Der Letzte Streich: Challenge Tirol!!!

Als Saisonabschluss reisten Adi "Kanone" Kohr und meine Wenigkeit ins ferne Österreich, um nochmal der Rennen über die halbe Ironmandistanz "rauszuhauen". Alles in allem ein herrliches untefangen, reiste doch eine ganze Truppe Fans mit an zu dem Alpenspektakel inn Walchsee/Tirol. Besonderes I-Tüpfelchen war das perfekt organisierte Sponsoring des SEEHOTEL BRUNNER, das Kost und Logie für uns Orber Athleten bereithielt und füür uns eine besondere Motivation war, beim letzten Triathlon der langen Saison 2010 noch mal so richtig Gas zu geben.
Einzig das Wetter wollte den See nicht wärmer als 15,8 Grad werden lassen, was allen 1200 Athleten reichlich abverlangte. Aber eine Challenge wäre keine wörtlich übersetzte Herausforderung, wenn es nicht auch solche Kälteeinlagen gäbe. Und so hieß die Devise beim Start morgens "Gas geben", in der Hoffnung, dass die Körpertemperatur angenehmer wird. Vorweg sei jedoch genommen, dass es bis etwa Kilometer 10 beim Laufen dauerte, bis ich meine Zehen wieder spürte. Alles dazwischen, war ein taubes Gefühl. Aber der Reihe nach... Nach etwas mehr als 33min entstieg ich nach 1,9 Schwimmkilometern dem kalten Walchsee. In der völlig vermatschten Wechselzone dauerte es dementsprechend länger, um sich für das Rad startklar zu machen, waren doch Armlinge und eine Weste das Minimum an Kleidung über dem nassen Trikot. Kollege Kohr startete erst 10min nach mir in der dritten Startgruppe des Tages, so dass die interne TV BAD ORB-Wertung im Fernduell entschieden werden sollte. Im Nachhinein weiß man, Adi schwomm ca. 50sek schneller als ich. Obwohl in den Alpen ausgetragen, kann die Radstrecke als "pfeilschnell" tituliert werden.

Nach 2:36h hatte ich die 90km hinter mir und freute mich mit leicht schweren Beinen aufs Laufen. Adi hatte mit einem Parforce-Ritt von 2:31h nun etliche Minuten gut gemacht und hatte im Fernduell Metzler vs Kohr immer bessere Aussichten. Beim Laufen konnte ich mich nach 1:36h ins Ziel retten. Adi benötigte knapp 1:41h. Wer vorne lag, war beiden völlig unklar. Die Rechnungen der mitgereisten Fans ergaben, dass beide innerhalb einer Minute in der Endabrechnung im Ziel angekommen sein mussten. Und so war es auch: Ganze 34sek trennten beide am Ende voneinander... dieses Mal zu meinen Gunsten.

Den Vorsprung hatte ich jedoch nicht im Rennen herausgeholt, sondern in der Wechselzone! In unseren jeweiligen Altersklassen erreichte ich somit Platz 17, Adi verpasste knapp die Top20 und landete auf Rang 21. Die Details verdeutlichen, wie knapp es zuging:

Ergebnisse Challenge Walchsee (Tirol, Östtrreich)
1. Weiss, Michael 3:57:15,2 27:53,7 (13.) 2:04:16,0 (1.) 1:21:02,6 (8.)
2. Cigana, Massimo 3:59:35,3 26:35,8 (7.) 2:12:30,0 (2.) 1:16:23,6 (1.)
3. Degasperi, Alessandro 4:04:52,4 26:13,1 (6.) 2:16:46,0 (5.) 1:17:53,0 (3.)
...
97. Metzler, Jürgen 4:51:57,3 33:34,5 (22.) 2:36:23,6 (23.) 1:36:18,5 (10.)
100. Kohr, Adi 4:52:29,8 32:12,6 (16.) 2:31:25,4 (15.) 1:40:55,5 (36.)

Am Ende gilt unser Dank dem Seehotel Brunner und dem Printhouse Bad Orb für das tolle Sponsoring und allen mitgereisten Verwadten, Freunden und Fans! 1000 Dank... eurer Support war großer Sport!

Dienstag, 31. August 2010

Viernheim-Triathlon-Weekend!

'Gwunna in Viernheim # 2

Sieg im dritten Rennen der 1. Hessenliga




Der Spätsommer ist die erfolgreichste Zeit für die Bad Orber Triathleten. Schon im letzten Jahr konnten sie ihren Tagessieg beim Septemberrennen in Greisheim einfahren. Dieses Jahr war es schon im vorletzten Rennen soweit: Die Kurstädter holten in direkter Nachbarschaft zum Hauptquartier ihres Bekleidungssponsors Rono Innovations in der Besetzung Florian Brosch, Jörn Gabler, Adi Kohr, Alexander Nikolopoulos und Tim Stutzer den ersten Saisonsieg!

Der Odenwald – wie gemacht für Orber Triathleten
Schon vor dem Rennen hatten sich die Orber Hoffnungen auf eine vordere Platzierung gemacht, denn der Triathlon in Viernheim, deutschlandweit vielleicht das Kurzdistanzrennen mit der anspruchsvollsten Radstrecke liegt den radstarken Kurstädtern wie kein zweites Rennen der Saison 2010. Um nichts dem Zufall zu überlassen, war als Betreuer und Ein-Mann-Fanculb Jürgen Metzler mit angereist, der schon am Vortag seine Pflichten in Viernheim erfüllt hatte: Er belegte beim am Samstag ausgetragenen Sprinttriathlon einen hervorragenden sechsten Platz und gewann dabei die Altersklasse AK30. [Schwimmen: 500m in 9min, Rad: 20km in 30:54min, Laufen: 5km in 20:37min > Gesamtzeit: 1:03:17h!] Da die Radstrecke mit ihren 46 Kilometern entscheidend sein sollte, war es nur konsequent, dass Nikolopoulos kurz vor dem Schwimmstart folgende Devise an die Mannschaftskollegen ausgab: „Bloß nicht im Wasser verrückt machen lassen. Unser Rennen beginnt auf dem Rad!“. Und obwohl Gabler und Stutzer schon nach dem schwimmen unter den ersten 20 Ligastartern zu finden waren, sollte die Aufholjagd der Orber erst auf dem Rad wirklich losgehen. Schnell konnten sich Brosch, Kohr und Nikolopoulos weiter im Feld nach vorn arbeiten. Dabei hatten Nikolopoulos und Brosch schon nach 30 Kilometern bei schwülwarmen Temperaturen um 32 Grad zu Stutzer aufgeschlossen. Kohr lieferte auf dem Rad einen Tag nach seinem Geburtstag ein solides Rennen und fuhr gegen Ende der Radstrecke auch an Gabler vorbei.


Solide Laufleistungen
Den Wechsel zum abschließenden Lauf über zehn Kilometer erreichten Nikolopoulos, Stutzer und Brosch innerhalb von weniger als einer Minute auf den Plätzen drei bis fünf der Ligawertung. Enteilt war ihnen zu diesem Zeitpunkt einzig der stärkste Ligaathlet des Tages, Roman Veith aus Fulda, in Schlagdistanz aber noch der Frederik Blümm (DSW Darmstadt). Kohr und Gabler nahmen die Laufstrecke um Platz 20 in Angriff.
Auf dem Zweirundenkurs um das Sportzentrum von Viernheim konnten Nikolopoulos und Brosch noch einmal richtig aufdrehen und Blümm schnell hinter sich lassen. Stutzer hingegen, ebenso wie Gabler kein Fan von Hitzerennen, musste zwei Konkurrenten vorbeiziehen lassen und kam am Ende auf Platz sieben. Kohr lief den Zehner solide durch und kam auf Platz 33. Für Gabler, der im letzten Jahr schon Pech in Viernheim hatte, wird auch 2010 nicht in wirklich positiver Erinnerung bleiben: Eigentlich neben Brosch der stärkste Läufer der Orber, musste er wegen Überhitzung mehrere Gehpausen einlegen, rettete sich am Ende jedoch noch auf Platz 37.

Ganz oben auf dem Treppchen
Dass es für eine vordere Platzierung gereicht haben konnte, wussten die Kurstädter schon früh. Dass es allerdings in der Addition der jeweils vier zeitschnellsten Athleten einer jeden Mannschaft zum obersten Platz auf dem Treppchen gereicht hatte, erfuhren sie erst unter Dusche von Jürgen Metzler, der als erster die Ergebnisliste erspäht hatte.
Vor dem letzten Ligarennen in Griesheim belegen das TEAM SPESSARTCHALLENGE damit hinter dem DSW Darmstadt den zweiten Platz in der Saisonwertung. Wenn das Team dort in zwei Wochen noch einmal so auftreten kann wie in Viernheim ist sogar der Aufstieg in die Regionalliga nicht ausgeschlossen. Das allerdings wäre wohl die größte Überraschung des Ligajahres, denn im vergangenen Jahr war die Mannschaft dem Abstiegsgespenst erst im allerletzten Rennen entronnen.

Gelnhäuser Damen mit Verstärkung auch auf dem Podest
Auch die Damen des SV Gelnhausen schafften es in Viernheim mit einem dritten Platz aufs Podest, diesmal tatkräftig unterstützt durch eine kurzfristige Leihgabe unsererseits, Julia Nikolopoulos war für die Barbarossastadt mit Zweitstartrecht am Start.

Ergebnisse 3. Lauf 1. Hessische Triathlonliga Viernheim
1. TV Bad Orb / TEAM SPESSARTCHALLENGE (Brosch, Gabler, Nikolopoulos, Kohr, Stutzer) 10:15:31h
2. XXXL Team TSV Viernheim (Brandmüller, Litters, Zemke, Radowski) 10:25:50h
3. DSW Darmstadt (Blümm, Haupt, Dröll, Picard) 10:33:55h

1. Hessische Triathlonliga Viernheim – Zwischenstand nach 3 von 4 Rennen
1. DSW Darmstadt
2. TV Bad Orb / TEAM SPESSARTCHALLENGE
3. XXXL Team TSV Viernheim

Detailergebnisse 3. Lauf 1. Hessische Triathlonliga Viernheim :
http://www.triathlon-zeitnahme.de/results/PDF/index.php?loc=/2010/2010_08_22_27._V-Card_Triathlon

Bericht Hessischer Triathlon-Verband:
http://www.hessischer-triathlon-verband.de/

Bilder: http://picasaweb.google.com/alexander.nikolopoulos/2010Viernheim


Jürgens Reaktion nach dem ersten Blick auf die Ergebnisliste sagt alles!

Samstag, 21. August 2010

Team Schillerschule "rockt" beim kleinen Ironman in Wiesbaden!!!

Nachdem unser Staffelvergnügen im letzten Jahr auf Grund eines Plattfußes mit einer Endzeit von 5:35h mehr schlecht als recht ausfiel, schickten wir drei Pädagogen uns an, so nah wie möglich an die 5h-Grenze zu schwimmen (Annette), zu radeln (ich) und zu laufen (Martin). Das Wetter sollte sein Bestes geben, dies zu verhindern, strömte der Regen im Grunde standardmäßig in heftigen Güssen an diesem Tag. Auf der Radstrecke sagte ich mir mehrmals "Ich bin noch nie bei so einem Wetter Rad gefahren... und kein normaler Mensch würde dies auch nur in Erwägung ziehen. Aber von vorne... Nach etwas mehr als 35min übergab unsere Schwimmerin den Zeitchip als Staffelholz an mich. Ich gab alles, so lange es flach oder nach oben ging. Bergab wusste ich, dass es sehr heikel werrden würde, will man mit hohem Tempo "abfahren". Safty first war hier aber dann doch definitiv meine Devise. Nach 2:49h hatte ich die "knüppelharte" Strecke von 90km, gespickt mit fast 1600 Höhenmtern, bewältigt. Unsere Laufmaschine gab alles und legte eine neue persönliche Bestzeit aufs Parkett. Nachdem der Halbmarathon in 1:30:23h absolviert war, leuchtete eine Endzeit von 04:59:11h auf der Anzeigetafel!!! Damit sicherte sich das Team Schillerschule mit dem 14. Platz aller Mixed-Staffeln und dem 26. Gesamtrang eine ansehnliche Platzierung unter allen 300 Teams.

Freitag, 6. August 2010

IRONMAN AGAIN: Challenge Roth 2010 in 9:42:06h!!!

Back from Holiday... Frisch und erholt, doch immer noch voller Stolz auf den "großen Sport" bei der diesjährigen Challenge in Roth. Alles in allem war da nicht mehr so viel dran zu mäkeln an der dargebotenen Performance.
Nach einem soliden Schwimmen stieg ich nach 01:06h und 3,8km aus den Fluten des Main-Donau-Kanals. Auf dem Rad legte ich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 35km/h einen ordentlichen "Ritt" hin und bewältigte die 180km in 05:07:54h!

Insgesamt "flutschte" es beim Radeln massiv. Das kleine Tief zwischen Kilometer 120 und 150 war nach der super Gesamtzeit dann auch schnell vergessen.

Frei nach dem Motto "Das Beste zum Schluss" legte ich einen grandiosen Marathon hin. Nach strammen 03:23:13h hatte ich die 42,195km erledigt. Mit einem Tempo von 4:49min/km war ich dann auch über 10sek schneller als erträumt! Zu keiner Sekunde beim Laufen hatte ich Zweifel, dass es mit meinem Ziel, die 10-Stunden-Marke zu knacken, noch eng werden könnte, Ich war mir sicher, dass ich gute Beine habe... und das fühlte sich verdammt gut an.

Der Zieleinlauf im Triathlonstadion zu Roth war dann auch der verdiente Lohn... und das Größte, was ich bisher erleben durfte als Sportler! Da bleibt kein Auge trocken, unfassbar! Und am Ende - kurz hinter der Finishline - wusste ich: Jede Minute des akribischen Trainings in den vergangenen 34 Wochen war es wert, diesen Wettkampf in den Beinen zu spüren!

Nun noch zu den Wettkampffakten bezüglich meiner Platzierung. Von fast 3000 Startern landete ich nach einer Gesamtwettkampfzeit von 09:42:06h auf dem 158 Rang. In der während der Challenge 2010 ausgetragenen Wertung der Deutschen Meisterschaft über die Triathlon-Langdistanz errang ich einen achtbaren 65 Platz. Dieser bedeutete gleichzeitig den 14. Rang bei den Deutschen Maiterschaften in meiner Altersklasse M30!!!

Am Ende gilt mein Dank all denen, die mich unterstützt und an der Rennstrecke angefeuert haben: Allen voran meinen Eltern, Adi, Aldona, Jochen, Anna, Marion... und viele mehr. Ohne diese Unterstützung geht das vielleicht, das ja! Aber niemals so gut!!!

Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei den Sponsoren bedanken, die mir halfen, das Unternehmen Challenge Roth 2010 zu meistern:
Taxi Noll/Bad Orb - Herbst Hagebaumarkt/Bad Soden-Salmünster - Fenster Genert/Wächtersbach

Die große Bilderschau gibt es bei diesem Klick... und alle Ergebnisse im Detail hier!