Mittwoch, 2. Juni 2010

Ligarennen Fritzlar: Geheimes Filmmaterial!!!

Anbei ein Link zu just veröffentlichem Paparazi-Filmaufnahmen... Check das: EDERAUEN FILM

Podestplatz beim Teamsprint in der 1. Triathlon Hessenliga

Erfolg in Fritzlar - 2. Platz beim ersten Ligarennen

Die Spannung unter den Bad Orber Triathleten war groß am Tag des Auftaktrennens der Liga-Saison im nordhessischen Fritzlar. Für den im Mannschaftsverband zu absolvierenden Triathlon über die Sprintdistanz (750m Schwimmen, 20km Rad, 5km Lauf) hatten sich die Kurstädter im Vorfeld ordentlich Chancen für eine Platzierung im Vorderfeld der 14 Mannschaften ausgerechnet. Als aber weniger als 24 Stunden vor dem Rennen der mit Florian Brosch vermeintlich stärkste Athlet wegen Rückenproblemen seinen Start absagen musste, trübten sich die Aussichten etwas ein. Schnell aber war mit Jürgen Metzler ein fast ebenbürtiger Ersatz gefunden und so begaben sich dann doch fünf Orber Athleten zusammen auf die Strecke.

Im ersten von zwei Startblöcken wurde dann der schnellste Schwimmer Jörn Gabler vorweg geschickt, gefolgt vom Duo Tim Stutzer und Alexander Nikolopoulos. Metzler, der im Schwimmen bis zu seinen Saisonhöhepunkt bei der Challenge Roth noch etwas an seiner Schwimmform arbeiten muss, wurde von Adi Kohr in dessen Wasserschatten über die 15 Stadionbahnen gezogen.

In ihrer Startgruppe konnten die Orber so nach knapp 11:30min als erste Mannschaft auf die zwei Mal zu fahrende Radrunde wechseln.



(Adi Kohr auf den Rad)

Position halten auf dem Rad
Auf dem mit jeweils einem respektablen Anstieg gespickten Kurs konnten die Orber unter der Führung von Radspezialist Alexander Nikolopoulos ihre Führung bis zum Ende des ersten Anstiegs knapp verteidigen. Dann zogen im drei Kilometer langen Flachstück gleich drei Mannschaften an den Orbern vorbei. Den Kontakt zur Konkurrenz konnten die Orber jedoch immer halten und sicherten sich mit einem Endspurt auf dem letzten fünf Radkilometern erneut die Spitzenposition.

Gas geben beim Laufen

Auf den abschließenden fünf Laufkilometern dann ging es dann darum, bloß keine der von hinten drängenden Mannschaften vorbei zu lassen. Da von fünf gestarteten Athleten jeweils nur vier der Ziel erreichen müssen, konnte Jürgen Metzler, der auf den Rad aufopferungsvoll gekämpft hatte, es ein wenig locker angehen lassen. Für Gabler, Kohr, Stutzer und Nikolopoulos aber begann der Kampf gegen die stark aufkommende Konkurrenz aus Viernheim.

(Kohr, Stutzer und Nikolopoulos zu Beginn der zweiten Laufrunde mit der Vienheimer Konkurrenz im Nacken)


Mit letzter Kraft konnte diese südhessische Konkurrenz um gerade einmal 16 Sekunden distanziert werden.

Im Ziel angekommen hatten die Kurstädter das Etappenziel erreicht und ihre Startgruppe gewonnen. Banges Warten schloss sich nun an, denn in der zweiten Startgruppe waren mit dem DSW Darmstadt und Eintracht Frankfurt die zwei vermeintlich stärksten Mannschaften am Start. Als dann die Endzeiten bekannt gegeben wurden, konnte das Orber Quintett jubeln. H hinter den überlegenen Siegern aus Darmstadt wurden sie zweite, gerade einmal acht Sekunden vor Eintracht Frankfurt. Wie eng das Rennen war, sieht man daran, dass auch die viertplazierte Mannschaft aus Fuldatal nur 15 Sekunden zurück war, dicht gefolgt von den im direkten Duell geschlagenen Viernheimer Triathleten.

Mit dem Zweiten Platz geht die Mannschaft nun gestärkt in das zweite Rennen der Saison, das am 17.07. im nordhessischen Bad Endbach stattfinden wird.

Der offizielle Film zum Rennen: http://www.youtube.com/watch?v=ZXxb7UHFLP4



Endergebnis Saisoneröffnung 1. Hessische Triathlonliga

1. StartNet-Team DSW Darmstadt 01:07:27
2. TV Bad Orb (Gabler/Kohr/Metzler/Nikolopoulos/Stutzer) 1:08:55h
3. Eintracht Frankfurt 1:09:03h
4. Tri-Team Fuldatal 1:09:10h
5. XXXL Viernheim 1:09:11
h

Sonntag, 9. Mai 2010

"AchillesSchweigen" oder "Mainz-Halbmarathon-Staffel als guter Formtest"!!!

Am heutigen Sonntag, 9.5.2010, startete ich gemeinsam mit meinem Kumpel Jochen beim Mainz-Marathon. Zusammen legten wir im Staffelwettbewerb je einen Halbmarathon zurück.

Es war mein erster "reiner" Laufwettbewerb nach meiner langwierigen Achillessehnenentzündung. Die langen Wochen mit kaum Laufkilometern sollten sich jedoch während meines Rennens - trotz strömenden Regens - kaum bemerkbar machen. Auch die Achillessehne blieb brav und schwieg. Von Beginn an - ich legte die erste Hälfte des Marathons zurück - konnte ich widererwartend ordentliche Kilometerzeiten abliefern. Mein Plan war, mit einem Puls unter 160BPM zu laufen. Dies gelang mir, nicht zu ungunsten meines Tempos.

Letztlich kam ich nach 1:27:05h (4:07min/km) sehr zufrieden und mit einem einem lockeren Gefühl in Körper und Geist bei der Halbmarathonmarke an und übergab den Zeitchip wieter an Jochen. Dieser lief mit 1:45:57h ins Ziel, so dass wir eine Endzeit von 3:13:03h vorweisen konnten.

Mit diesem Ergebnis konnten wir mit einem 19 Rang sogar in die Top20 des Staffelwettbewerbs vorstoßen. Und wenn das üble Wetter nicht gewesen wäre, könnte man von einem "sonnigen" Läufertag sprechen.

Montag, 3. Mai 2010

Es ist angerichtet: Die Saison 2010 hat begonnen!!!

Seit vergangenem Wochenende hat mich der Triathlon-Wettkampfsport wieder in seinen Fängen. Beim Kinzigtaltriathlon im heimischen Gelnhausen gab ich - wie auch Ironman Europameister Timo Bracht und viele andere - meinen Saisoneinstand.

Nicht ganz so gelungen wie Bracht, der einen furiosen Streckenrekord mit einer Zeit von 55min für die Sprintdistanz (S: 500m, R: 22km, L: 5km) hinlegte, blieb ich sogar 1:20min hinter meiner Vorjahreszeit zurück. Das Schwimmen wollte nicht ganz so laufen wie es im Training eigentlich momentan den Anschein hat.

Das Radeln lief passabel ab und beim Laufen wusste ich durch meine - nach wie vor nicht völlig beseitigten - Achillessehnenprobleme und die damit verbundenen fehlenden Laufkilometer um meine angeschlagene Form. Insgesamt ist es jedoch ein sehr gutes Gefühl, wieder mit etlichen anderen "Irren" um die Wette zu eifern. Platz 37 gesamt und die 7. Position in meiner Altersklasse sind die Fakten zum Tag.

"Icke", Tim und Jörg

Und zum Schluss: Ein großen Dank an Kanone Kohr und den SV Gelnhausen für ein rundum gelungenes Triathlonfest!

Freitag, 16. April 2010

THE LANZAROTE DIARIES 2010: Facts & Figures

Dieser Post ist den Fakten gewidmet und fasst meine freiwilligen Lanzarote-Ausdauertorturen zusammen. Nach zwei herrlich-anstrengenden Wochen auf der Insel, komme ich auf folgende Umfänge: Trainingszeit total: 68:11 Std.
Rad: 1002km inklusive ca. 13000 Höhenmetern
Laufen: 75km
Schwimmen: 20km
Kraft- & Stabilisationstraining: 11 Std.

Insgesamt eine gelungene Reise in Sachen sport und ein richtiger Schritt in Sachen "Formaufbau" für die kommende Triathlon-Saison.

Und wie immer schien die Sonne wunderbar am "schönsten Freibecken Europas"... In der Hoffnung, dass Schwimmen im Freien auch in heimischen Gefilden bald möglich ist...

Stay tuned for more words aboout my Sports

Sonntag, 11. April 2010

THE LANZAROTE DIARIES 2010

Seit einer Woche befinde ich mich zum Frühjahrstrainingslager auf der Kanareninsel LANZAROTE. Bekannt für die „knackigen“ Radstrecken mit viel Höhenmetern und höllischem Gegenwind, wo immer man fährt, zeigte sich die Insel in diesem Jahr zunächst freundlich. Nachdem Trainingskollege Adi und ich unseren 2-Wochenplan nach der Ankunft am Samstagabend ausgetüfftelt hatten, ging es Sonntags auch schon los. Hier unser handgeschreibenes Meisterwerk:


Heute ist Ostersonntag. Es liegt eine höllische Radeinheit nach einem morgenlichen Lauf von 75min hinter mir. Neben den 1600 Höhenmetern auf gerademal 82,5 gefahrenen Kilometern, war heute Wind von seiner brutalsten Sorte „gegen“ uns. Das sind die Tage, an denen man sich dabei ertappt, wie man mit dir Insel diskutiert beim Radfahren. „Du kriegst uns nicht kaputt!“, oder so ähnlich – sind Sätze, die einem durch die Birne gehen, wenn es so heftig bläst, dass man kaum das Rad gerade halten kann. Aber nachher fühlt es sich immer gut an. Jetzt bin ich total platt, aber zufrieden... und geh' pennen (morgen früh steht immerhin die nächste 4 Stunden-Radeinheit an, grrr)

Update: Frühjahr 2010

Etwas faul ob diverser Dilemmata, komme ich erst jetzt zum Schreiben. Um die letzten zwei Monate mal in kürze zusammenzufassen, beginne ich mit einer Erkältung, die mich etwas aus dem regulären Trainingsablauf geworfen hatte zuletzt.

Insgesamt liegt aber ein toller Winter mit viel Langlauf- und Alpinski (etliche Wochenenden in Rhön und Vogelsberg, eine Woche in den Alpen und ein Kurztrainingslager in München mit Langlaufeinheiten am Spitzingsee) hinter mir. Der winter hatte jedoch seinen Preis... Die vielen Laufeinheiten und Wettkämpfe auf schwierigstem Untergrund forderten ihren Tribut. Irgendwann sagte der Körper dann mal wieder „Halt“! Dieses Mal spricht er sozusagen „Achillesverse“. Konkret laboriere ich nun schon seit Mitte Februar an einer Achillessehnenreizung am rechten Bein herum. Die ausgiebigen Physiotherapie-Sitzungen linderten das Leiden wohl, ganz weg ist es noch nicht. Laufen war erstmal nicht für etwa 5 Wochen. Mal sehen wie es weitergeht... Stay Tuned for the upcoming LANZAROTE DIARIES!!!