Freitag, 5. September 2008

Bye Bye, GIPSyking! - Hello Ligarennen!!!

Verrückt, aber ich dachte eher, dass es unter dem Gips moderig zugehen würde, stattdessen war dort in klaren Lettern zu lesen:

Und als ich mich nicht recht versah, erkannte ich auch auf der Innenseite des Gipses eine Botschaft...

Kurzum: Der Gips ist ab, die Schonzeit vorüber, das Training wieder aufgenommen! Wunderheilung? Nee, das Handgelenk fühlt sich noch etwas wackleig an, da bin ich noch nicht wieder bei 100%. Der Laie wundert sich jetzt sicher, aber dem Lokalpatriotismus bin ich seit jeher ein Freund... Deshalb starte ich am Sonntag dann doch für das Triathlon-Team "Spessart Challenge" meines Heimatvereins TV BAD ORB in der ersten hesssischen Triathlon Liga, da in der Mannschaft - durch diverse Ausfälle - dermaßen "Not am Mann" ist, dass sie auf meine Unterstützung angewiesen sind. Es geht um den Verbleib in Hessens Liga Nr. 1!!!

Großes ist von meiner Seite wohl nicht zu erwarten, nichts desto trotz wird es garanitert ein heißer Kampf auf der ungeliebten Supersprint-Distanz (zu kurz für meine Stärken!)... So denn: Auf dass der Nichtabstieg klargemacht wird!!! Nie mehr zweite Liga! ;-)

Rennbericht folgt!!!

Samstag, 30. August 2008

Gipsarm-Illustrationen "diversi"

Diagnose: Starke Quetschung der Epiphysenfuge am linken Handgelenk!

... Ein Sprichwort sagt "Es gibt zwei Sorten von Radfahrern, die, die noch nie gestürzt sind, und die, die es schon hinter sich haben!" Ich gehöre nun also zu Letzteren!!!

In der Ambulanz der Städtischen Kliniken zu Offenbach angekommen, nahmen die Dinge ihren Lauf. So konnte irgendwann ein "DRF" (Distal radius fracture), also der Bruch des unteren Anteils der Speiche wie auch eine Kahnbeinfraktur via Röntgenuntersuchung ausgeschlossen werden, aber aussichtsreicher machte diese Info meine Lage auch nicht wirklich. Denn schon im folgenden Satz erfuhr ich von der mich untersuchenden Dame, dass eine Starke Quetschung der Epiphysenfuge vorliege! Aha! Hmm... mit der Ergänzung Wachstumsfuge konnte ich dann tatsächlich etwas anfangen (Dunkel erinnerte ich an meine Examensprüfung in Sportmedizin!).
Als Epiphysenfuge bezeichnet man die Endstücke der langen Röhrenknochen mit Wachstumszone, von der das Knochenwachstum ausgeht. In Folge der sturzbedingten Kompression und Einstauchung resultierten die starken Schmerzen im linken Handgelenk. In meinem Kopf lauerte die ganze Zeit schon eine Frage, die nun herauszuplatzen drohte: "Kann ich am Sonntag starten???" ... Leider blieb mir die Frage im Hals stecken, beantwortete sich dennoch auf ungeliebte Art und Weise jäh, als ich diese Worte hörte: "Der Kollege hier legt ihnen jetzt gleich eine Gipsschiene an, die sie mindestens eine Woche tragen müssen, da das Röntgenbild eindeutig eine nicht zu unterschätzende Verletzung der Epiphysenfuge zeigt!" BAUTZ!!!
Jetzt half nur noch Galgenhumor... Als der junge Mann den Gips ins Wasser tauchte, dachte ich nur... ... gleich gefolgt von Gedanken wie "Kann man den Gips villeicht so konstruieren, dass er meinen Armzug beim Kraulen optimiert???"

Den Fremdkörper an mir tragend, wusste ich beim Verlassen der schulmedizinischen Heilanstalt, dass der Gedanke an einen Ligastart am Wochenende in die Kategorie "unrealisitsch" abgerutscht war! Da stand dann wieder einmal mehr fest: LIFE'S A BITCH (oder auch ein übersehenes Straßenschild!!!)

Abschließend formuliere ich die positive Wendung, die ich als lehrreiche Erkenntnis aus meinem folgenreichen Sturz mit dem Rad gewinne: "LAUFEN mit Gips" ist bestimmt ein interresanter Sport! Alle - mein sportliches Leben beeinflussende - Zeichen deuten wohl auf ein an der Disziplin LAUFEN orientiertes Marathontraining hin. (zumindest in zeitnaher Zukunft)... Vielleicht soll das halt so sein!!! Etwas flach und gewollt salopp könnte man es so ausdrücken: "LAUFEN ohne Gips, GEIL! LAUFEN mit Gips... Richtisch GEIL!!!"Auf die - dem menschlichen Wesen - natürlichste Bewegungsform aller drei triathletischen Teildisziplinen reduziert, grinst der "laufende" Nerd in mir und denkt sich:

"LAUFEN... Und das ist auch verdammt gut so!!!"

Freitag, 29. August 2008

LEBEN! - oder wie mir es mir wieder mal einen Haken schlug!!!

Hier eine neue Folge der Real-life-Soap: Mein Leben - oder: Und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (Folge 80673)...

Da schließt man im Kopf gerade alle Planungen bezüglich der nächsten Trainingswochen ab, genießt die geschaffenen Trainingsstrukturen im Geiste, hofft auf gutes Gelingen, schwingt sich begeistert aufs Rad für ein ordentliches Bike/Run-Koppeltraining... UND DONNERT NACH ETWA DREI KILOMERTERN MIT 40KM/H "VOLL KARACHO" IN EIN GEFAHRENSONDERZEICHEN AKA STRAßENSCHILD MIT DER AUFSCHRIFT "VORSICHT ROLLSPLITT"!!! Das Ding hatte da einfach nichts zu suchen! Diese Anklage - des ersten Schocks - brachte mir nun aber auch nichts mehr. AUTSCH!!!

Nach Sondierung der Schäden, setzte ich mein Training "selbstredend" (grrr!) fort... Die 35km auf dem Rad und 12km auf der Laufstrecke waren durchaus machbar. Mit Schock läuft es sich anscheinend gut!
Sehr wohl hatte ich bemerkt, dass ich zwar, außer am Hüftknochen von großartigen Hautabschürfungen verschont geblieben war, aber meine linke Hand beim Sturz so ziemlich alles abfedern musste... Dementsprechend spürte ich unwiederruflich die Stauchung im Handgelenk!!! Dem Rad ging es den Umständen entsprechend gut. Außer dem - wieder positionbarem - verbogenen rechten Bremsgriff, blieb die "Mühle" unversehrt. Meine Brille jedoch war ordentlich verbeult, mein Helm irreparabel gebrochen... Damit war mir auch endlich klar, wofür die Helmpflicht eigentlich da ist! Mein Kopf war wohl das Körperteil, das kurz nach meiner Hand Bekanntschaft mir dem harten Straßenasphalt gemacht hatte. AUTSCH, again!!!
Erst am nächsten Morgen schmerzte auch der Rumpf, der Nacken und vor allem: die Hand!!!
Den Ligastart am Wochende im Kopf habend, organisierte ich den Tag so, dass ich in meiner Mittagspause eine letzte 1500m-Schwimmeinheit einbaute. Dies sollte mir letztlich auch zeigen, ob dies für die Hand ein Problem darstellen würde... Es ging!
Nichts desto trotz nahmen die Schmerzen nicht ab, sondern verschlimmerten sich im Laufe des Tages! Das - ungeliebte bis verfluchte - Wort "KRANKENHAUS" ging mir nicht aus dem Sinn, ergänzt durch ein Spektrum an Assoziationen von "RÖNTGEN" bis "FRAKTUR"! Ich horschte erneut in mich hinein und bemerkte, dass der - sonst immer wieder mal sich gerne zu Wort meldende - Hypochonder in mir tief und fest schlief... Die Sache war also ernst!!! Pfui!!!

... to be continued

Donnerstag, 28. August 2008

8-Wochen-Trainingsplan für den Frankfurt Marathon ausgetüffelt!!!

Der Trainingsplan für die Mission DRESDNER KLEINWORT FRANKFURT MARATHON am 26.10.2008 steht! Mit vielen Überlgegungen im Vorfeld bedacht (welche Umfänge, wie viel Laufen, wie baue ich das Radfahren und schwimmen ein, usw.???) und in einer abendlich bis nächtlichen Aktion in den PC gehämmert, erweist sich dieser Plan als ein Achtwöchiges Konstrukt aus zwei 4-Wochenblöcken. Je drei sich steigernden Belastungswochen folgt eine Entlastungs- bzw. "die Wettkmpafwoche". Freitag bleibt mein obligatorischer "Day Off" mit keinem bzw. nur regenretivem, koordinativem oder stabilisierendem Training. Grob überschlagen finden im Wochendurchschnitt 4-5 Laufeinheiten statt, ergänzt durch eine Schwimm- und eine Radeinheit (teilweise als Koppeltraining direkt nach dem Laufen) plus eine Koordinations- und zwei Stabilisationseinheiten. Die beiden 4-Wochenblöcke unterscheiden sich jedoch in ihrer Ausrichtung. Als unabdingbare Schlüsseleinheiten im ersten Block schlagen ein von Woche zu Woche anspruchsvolleres Lauf-Intervalltraining (5 x 2000m in je unter 8min, 6 x 2000m in je unter 8min & 5 x 3000m in je unter 12min) und ein Koppeltrainining (z.B. Laufen: 20-21km in 5:20-5:30min/km); im Anschluss Rad: ca. 60km in 2h) zu Buche. Im zweiten Block finden als Kerneinheiten jede Woche mindestens ein Tempolauf (u.a. 15km in 61:30min), progressive NegativSPLITläufe jeweils bis hin zum angestrebten Marathontempo statt (CRESCENDO, I Love you!!!) und ein langer Lauf (bis 35km in 03:10h) statt. Die bereits angesprochenen Testwettkämpfe sind in den Trainigplan sinnvoll eingebaut. Die Laufveranstaltungen gelten als Tempoläufe und dienen der Ausformung der angedachten Tempohärte. Da würde ich lügen, erhoffte ich mir nicht bestimmte Bestzeiten, die als beruhigendes Element im Hinblick auf die Marschroute für meinen zweiten Frankfurt Marathon fungieren sollen. Genaue Zahlen lasse ich hier jetzt unbeantwortet... Die Ergebnisse, die Tagesform und dieser Blog verraten im rechten Moment, wie es galaufen sein wird!!! We will see... "I AM PREPARED TO JAM!!!"

Ich schließe mit den motivierenden Worten des Meisters der Marathondistanz, der in einem - sehr lesenswerten - Interview begeisternde Sätze bezüglich seines Trainings fallen ließ! Also sprach HAILE GEBRSELASSIE:


"... mein wirkliches Geheimnis, oder Talent, ist, dass ich sehr gerne schwitze - auch im übertragenenen Sinn. Das heißt, ich arbeite und trainiere gern so hart, dass es alles fordert, was ich habe. Viele tun das nicht gern, die versuchen nur, pflichtgemäß ihr zugeteiltes Pesnum zu erledigen. Aber gerade, indem ich mir alles abverlange, bin ich glücklich. Jeden Tag aufs Neue. Das ist der selbe Gedanke wie: STECKE DIR TÄGLICH EIN ZIEL, EIN HOHES ZIEL, DEM DU DICH VÖLLIG VERSCHREIBEN MUSST. WISSE, DASS DU ALLES SCHAFFEN KANNST; WENN DU NUR WILLST. BESIEGE DICH SELBST, ÜBERRASCHE DICH SELBST, IN DEM DU ERKUNDEST, WIE WEIT DU GEHEN KANNST. UND ES GEHT IMMER WEITER!!!" (in: Trilife-Magazin 04/08, S. 22)
Wer einmal einen Marathon gelaufen ist, hat ein Gespür dafür, was dieser Mensch neben seinen - unter Umständen optimalen - physiologischen Voraussetzungen im Training für seinen Weltrekord im September 2008 beim Berlin Marathon geschufftet haben muss. Falsch gemacht hat er jedenfalls nicht viel, die Zeit von 02:04:26h trohnt jedenfalls über Allem!!! Motivation ist dies allemal...

Ich kann mich nur wiederholen, einfach "Hailig"! AMEN!!!

Mittwoch, 27. August 2008

Nach dem Saisonhöhepunkt kommt das Saisonfinale!!!

Als Saisonfinale "gönne" ich mir den Frankfurt Marathon! Ein Jahr nach meinem Marathon-Debut meine ich, existiert da noch eine offene - und ziemlich genau 3:17min kleine - Rechnung mit dieser Distanz. Ein 8-wöchiger Trainigsplan soll mich in Richtung Saisonfinale bringen und mir in der Folge eine neue Marathon-Bestzeit bescheren. Ohne nun zu detailliert (folgt bestimmt in einem späteren Post!) auf den Trainingsplan einzugehen, seien an dieser Stelle die Karten für den sportlichen Wettkampf-Herbst 2008 mal auf den Tisch gelegt. Kurzum, die restlichen geplanten Schindereien in Sachen Wettkampfausdauersport:

31.08.2008: Ligarennen 1. hesssiche Triathlon Liga / Viernheim Triathlon (S: 1,5km / R: 45km / L: 10km)

07.09.2008: Ligarennen 1. hesssiche Triathlon Liga / Griesheimer Shorttrack (2 Wettkämpfe > 1. Swim (250m) & Run (2km); 2. Supersprint (S: 250m / R: 8km mit Windschattenfahren / L: 2km)

21.09.2008: Spessart Challenge Bad Orb: 10km Stadtlauf

22.09.2008: Hugenottenlauf/ Neu-Isenburg (Halbmarathon)

12.10.2008: Offenbacher Allessa-Chemie-Mainuferlauf (Halbmarathon)

26.10.2008: FRANKFURT MARATHON


Dienstag, 26. August 2008

Erneute Starts in der 1. HESSISCHEN TRIATHLON LIGA

Auch die Ligarennen 3 und 4 mit mir!!!

Am kommenden Wochenende starte ich am 31.08. als Teil des Triathlon-Teams "Spessart Challenge" von meinem Heimatverein TV Bad Orb über die olympische Distanz (S: 1,5km / R: 45km / L: 10) beim dritten Saisonrennen der ersten hessischen Triathlon Liga. Der Viernheim-Triathlon gilt gemeinhin als der anspruchvollste hessische Triathlon über die olympische Distanz. Die Radstrecke soll es enorm in sich haben (Steigungen bis 15%, grrr!!!). Bis es weh tut... I will see!!!

Beim letzten Ligarennen der Saison unterstütze ich das Team ebenfalls. In Griesheim steht am 07.09.2008 der "Shorttrack" auf dem Programm. Das besondere an dieser Veranstaltung ist, dass es zwei Wertungen gibt. Zunächst findet ein Swim (250m) & Run (2km) statt. Danach folgt eine Supersprint-Distanz (S: 250m / R: 8km mit Windschattenfahren / L: 2km). Geschwommen wird bei dieser Sprint-Veranstaltung im 50m-Schwimmbecken, das Tragen von Neoprenanzügen ist untersagt. Dem Laien sei zu dem erklärend gesagt, dass auf acht 50m-Bahnen alle ca. 80 Athleten einer Liga, also je 10 auf einer Bahn, "gleichzeitig" starten. Diese "Hetze" und das "Gehacke" im Pool brauche ich wie einen "Kropf am Hals", aber was soll's!!!

Rennberichte folgen!!!